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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leitfaden für das Fotografieren von Produkten und Swatches



mel
17.07.2012, 10:00
Hallo zusammen,

hier entsteht ein Leitfaden für das Fotografieren von Produkten und Swatches. Denn zu einem hilfreichen Testbericht gehört neben einem aussagekräftigen Text natürlich auch ein schönes Foto, auf dem man das getestete Produkt gut und scharf sehen kann.

Oftmals mangelt es jedoch an der technischen Umsetzung, sprich dem richtigen Umgang mit der eigenen Kamera. Dieser hier entstehende Leitfaden soll alle eure Tipps & Tricks in einer Übersichtstabelle zusammentragen.

Ich habe den Leitfaden nun auch auf unserer "Pinkmelon Tester werden" - Seite ergänzt unter Pkt. 7: http://www.pinkmelon.de/test/pinkmelon-tester-werden

Somit kann sich ab sofort jeder darüber informieren und ihr habt die Möglichkeit andere Tester freundlich darauf hinzuweisen, wenn ihr der Ansicht seid, dass bei den Fotos noch Optimierungsbedarf besteht.

Vielen Dank im Voraus für eure Mithilfe!

Viele Grüße
Mel




Tipps
Umsetzung


Lichtsituation
1.) Wenn möglich nicht im Dämmerlicht (abends, früh morgens) fotografieren, sondern wenn die Sonne das Zimmer gut ausleuchtet. Tageslicht ist immer am besten. Wenn man unter der Woche (insbesondere im Winter) keine Zeit hat Fotos zu machen, weil man zu guten Lichtverhältnissen arbeiten muss/in der Schule ist/an der Uni etc., einfach die Bilder am Wochenende machen, wenn man Zeit dafür hat.

2.) Spiegelnde Flächen meiden (die können die Kamera "blenden", sodass die Kamera mehr Licht wahrnimmt als da ist - das "überblendet" sonst die Fotos und lässt sie schummerig erscheinen).

3.) Am tollsten wären Fotos im Freien, aber wer will schon Lidschatten im Sandkasten drapieren - deswegen am besten in der Nähe des Fensters Fotos machen (schon die Wand gegenüber kann zu "lichtarm" sein).

4.) Je nachdem wie die Lichtsituation gerade ist, sonnig, bewölkt, im Haus, etc. Weißabgleich anpassen und eventuell Farbmodus verändern bis die Farben auf dem Foto der in der Realität entsprechen. Denn oft werden sie sonst einfach verfälscht oder von der Kamera geschluckt.

5.) Testerin Shewane hat noch einen Tipp: Ich habe mir im Baumarkt eine reinweiße Bastelpappe gekauft, im A0-Format. Die lege ich ans Fenster, so dass eine Wölbung entsteht. Da drauf mache ich sehr gern meine Produktfotos. Die helle Unterlage reflektiert ein bisschen das Tageslicht, so dass keine allzu harten Schatten entstehen.
Jetzt im Winter, wenn es mal gar nicht klappt, bei Tageslicht Fotos zu machen, kann ich auch eine normale (helle) Stehlampe nehmen und passe dann in meinem Bildbearbeitungsprogramm die Belichtung an. Ich weiß ja, dass der Hintergrund weiß war, also drehe ich so lange an den Reglern, bis das wieder passt und kann dann sicher sein, eine halbwegs farbtreue Wiedergabe zu haben.
Ich würde generell immer zu einer weißen Unterlage raten, farbige Unterlagen lenken zu sehr vom Produkt ab, vor allem bei durchsichtigen Verpackungen (Duschgel z.B.) und reflektieren schlimmstenfalls noch auf der Farbe, so dass man nie eine echte Farbwiedergabe hinbekommt. Ein weißes A4-Blatt wird a oft schon reichen.

6.) Das Produkt nicht gegen das Licht halten, d.h. darauf achten, dass das Objekt keinen Schatten auf sich selbst wirft - das macht das Objekt evtl. schlecht erkennbar und das Bild dunkler, als es ist (in manchen Fällen funktioniert das aber auch besser, solang der Schatten nicht zu krass ist, z.B. bei hellen, metallischen Aufdrucken auf Nagellacken).

Zur Erläuterung ein Bild:
Bitte anklicken: 4059

--> Rechts wurde der Nagellack ins Licht gehalten (also auch selbst ins Licht geguckt). => Das Bild wird extrem dunkel, der Schatten macht die Farbe ziemlich unerkennbar; außerdem wirkt das Foto leicht schummerig.
--> Links wurde der Nagellack vom Licht weggehalten (also auch selbst weggeguckt). => Das Bild wirkt etwas zu hell, die Farbe ist aber gut erkennbar.

Ein weiteres Beispiel mit Bild:
4078

--> Testerin Rea hat hierzu eine weiße Pappe aufgestellt, diese mit einem anderen Gegenstand am Umkippen gehindert und die Tageslichtlampe ein bisschen ausgerichtet. Dann hat sie einfach einige Fotos geknipst, die mehr oder weniger gut wurden.
Das Problem an den Fotos oben ist, dass sie in erster Linie die Umgebung reflektieren (die Lampe, das Gebäude gegenüber). Das Ziel ist aber, die Farbe abzulichten bzw. den Gegenstand selber und NICHT die Umgebung.
Für das Foto unten wurde der Nagellack dann in einem anderen Winkel gehalten, etwas gedreht, geguckt, wo am wenigsten Reflektionen auftreten und herausgekommen ist dann das - die Farbe war schön erkennbar, der Schimmer auch.


Fotoschärfe / Produktplatzierung
1.) Möglichst ohne irgendwas im Hintergrund fotografieren, denn das erschwert das Fokussieren der Kamera - am besten Wand oder ein Stück Pappe.

2.) Nicht zu weit weg vom Objekt sein, aber auch nicht zu nah dran: man muss etwas ausprobieren, aber generell kann man ruhig 10-20cm vom Produkt weg sein.
-> Ist man zu nah dran, verzerrt das Objekt; evtl. wird dann auf den Hintergrund fokussiert.
-> Ist man zu weit weg, ist das Objekt zu klein und geht im Hintergrund unter.

3.) So ziemlich jede Kamera verfügt über einen Makro-Modus (symbolisiert meist mit einem Blumen-Motiv o.Ä.), den sollte man einschalten - die Fotos werden dann auch auf die Nähe scharf (aber s.o. bzgl. zu nah am Objekt dran sein).

4.) Ggf. auf Blitz verzichten, denn er verfälscht Farben und überbelichtet in aller Regel. Am besten einmal den Verlgleich mit/ohne Blitz machen und sich die Fotos ansehen.


Fotos vom Gesicht (Augen, Lippen, etc.)
1.) Einen Spiegel benutzen in dem man dann das Display der Kamera sehen kann.

2.) Auch hier gilt: nicht zu nah am Objekt sein, lieber das ganze Gesicht oder z.B. die Hälfte fotografieren und dann die Lippen/Augen/etc. mit einem Bildbearbeitungsprogramm ausschneiden.

3.) Immer drauf achten, das Objekt in den Mittelpunkt des Bildes zu stellen
-> Kamera fokussiert besser
-> einfacheres Zuschneiden von z.B. Augen, Lippen
-> Betrachter wird nicht von anderen Gegenständen abgelenkt

4.) Die Arme z.B. auf der Fensterbank aufstützen, dann verwackelt das Bild weniger als, wenn man freihändig fotografiert.

5.) Tipps bzgl. Lichtverhältnisse siehe weiter oben!


"Generelle" Tipps
1.) Immer mehrere Fotos schießen - selbst wenn eins mal unscharf ist, hat man dann ja noch andere, die evtl. besser sind.

2.) Die meisten Kameras verfügen über bestimmte Aufnahme-Einstellungen, wie z.B. "Dämmerung", "Porträt", "Landschaften in der Ferne", "Strandszenen" o.Ä. - da muss man ein wenig rumprobieren, was am ehesten passt. Möglich ist aber auch die Programmautomatik, das hilft etwas bei der Belichtung.


Bildbearbeitungsprogramme
1.) GIMP (kostenlos!)

Für Anfänger zwar harter Tobak, aber es lohnt sich. Auf Youtube findet man Video-Anleitungen mit vielen Tipps

GIMP bietet Folgendes:
- Einfaches Zuschneiden von Fotos (Elemente können markiert und das Bild auf die Auswahl zugeschnitten werden, siehe Werkzeugleiste); Bildgrößen können eingestellt werden (also z.B. für Testbericht-Fotos 530x530 Pixel), und zwar folgendermaßen: Reiter "Bild" -> "Bild skalieren" und dann die Werte eintragen, wie man sie braucht

- Im Bereich "Farben" die Optionen "Farbabgleich" und "Farbton/Sättigung", wenn man an den Optionen ein bisschen spielt, kann man z.B. Gelbstich aus Fotos entfernen (indem man die Komplementärfarbe zurücknimmt, also bei Farbabgleich ein Minus einstellt); bei Farbton/Sättigung kann die ganze Farbpalette etwas "gedreht" werden (Rot kann man etwas pinker machen, Pink etwas rötlicher, Blau etwas grüner, etc.) => Alles natürlich unter der Maßgabe, näher an die Realität zu kommen, wenn die Kamera nicht sehen will, was man selbst sieht.

- Außerdem können Fotos gedreht, gespiegelt, etc. werden; vor allem nützlich, wenn man Fotos für Testberichte zusammenschneidet, um mehr draufzukriegen ("Bild" -> "Transformation").

- Mit der Text-Funktion kann man Text auf Bilder bringen (das große "A" in der Werkzeugleiste oder unter "Werkzeuge" -> "Text")

--> GIMP kann man sich z.B. über chip.de herunterladen oder auch über die offizielle, allerdings englischsprachige Website - am besten die allbekannte Suchmaschine nutzen, sodass man eine passende Version für sich findet.

2.) Photoscape (kostenlos!)

--> Kann z.B. über chip.de heruntergeladen werden.

3.) Office Picture Manager von Microsoft 2003 (ist bei den MS-Office-Programmen dabei)

4.) Paint (ist auf jedem Windows PC)

5.) picmonkey.com (ist online und ohne Registrierung; die Bedienung ist sehr einfach)

6.) Corel (kostenpflichtig!)

7.) PhotoFiltre (kostenlos; sehr benutzerfreundlich, sofern man englisch versteht und von den Features mit PaintShop von Corel vergleichbar)

8.) IrfanView (kostenlose Software zum Umwandeln von PNG Dateien in JPG Dateien; Tipps dazu gibt es z.B. hier: http://www.helpster.de/png-in-jpg-umwandeln-so-funktioniert-es_124231)


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Rea
17.07.2012, 10:34
Ich mach mal den Anfang und gliedere gleich auch ein wenig:

A) Lichtsituation

1) wenn möglich nicht im Dämmerlicht (abends, früh morgens) fotographieren, sondern wenn die Sonne das Zimmer gut ausleuchtet
2) spiegelnde Flächen meiden (die können die Kamera "blenden", sodass die Kamera mehr Licht wahrnimmt als da ist - das "überblendet" sonst die Fotos und lässt sie schummerig erscheinen)
3) am tollsten wären Fotos im Freien, aber wer will schon Lidschatten im Sandkasten drapieren - deswegen am besten in der Nähe des Fensters Fotos machen (schon die Wand gegenüber kann zu "lichtarm" sein)
4) darauf achten, dass man das Produkt nicht gegen das Licht hält, d.h. das Objekt einen Schatten auf sich selbst wirft - das macht das Objekt evtl. schlecht erkennbar und das Bild dunkler, als es ist (in manchen Fällen funktioniert das aber auch besser, solang der Schatten nicht zu krass ist, z.B. bei hellen, metallischen Aufdrucken auf Nagellacken)

B) Fotoschärfe/Produktplatzierung

1) möglichst ohne irgendwas im Hintergrund, denn das erschwert das Fokussieren der Kamera - am besten Wand oder ein Stück Pappe
2) nicht zu weit weg vom Objekt sein, aber auch nicht zu nah dran: man muss etwas ausprobieren, aber generell kann man ruhig 10-20cm vom Produkt weg sein
-> ist man zu nah dran, verzerrt das Objekt; evtl. wird dann auf den Hintergrund fokussiert
-> ist man zu weit weg, ist das Objekt zu klein und geht im Hintergrund unter
3) so ziemlich jede Kamera verfügt über einen Makro-Modus (symbolisiert meist mit Blumen-Motiv o.Ä.), den sollte man einschalten - die Fotos werden dann auch auf die Nähe scharf (aber s.o. bzgl. zu nah am Objekt dran sein)
4) (ich persönlich würde) auf Blitz verzichten, denn er verfälscht Farben und überbelichtet in aller Regel

C) "Generelle" Tipps
1) immer mehrere Fotos schießen - selbst wenn eins mal unscharf ist, hat man dann ja noch andere, die evtl. besser sind
2) die meisten Kamera verfügen über bestimmte Aufnahme-Einstellungen, wie z.B. "Dämmerung", "Porträt", "Landschaften in der Ferne", "Strandszenen" oder sowas - da muss man ein wenig rumprobieren, was am ehesten passt; ich benutze für gewöhnlich die Programmautomatik, das hilft etwas bei der Belichtung
3) man kann auch etwas mit dem sog. "Weißabgleich" spielen, ich habe an meiner Kamera Optionen für verschiedene Lichtquellen, also Neonröhre, Tageslicht, Bewölkung etc. - lustigerweise kommen selbst bei grellem Tageslicht die besten Fotos mit Bewölkungs-Option zu stande

D) Fotos von Gesicht, Lippen, Augen, Nägeln etc.
1) auch wieder: nicht zu nah am Objekt sein, lieber das ganze Gesicht, oder z.B. die Hälfte fotographieren und dann die Lippen/Augen/etc. mit einem Bildbearbeitungsprogramm ausschneiden
2) immer drauf achten, das Objekt in den Mittelpunkt des Bildes zu stellen
-> Kamera fokussiert besser
-> einfacheres Zuschneiden von z.B. Augen, Lippen
-> Betrachter wird nicht von anderen Gegenständen abgelenkt
Zur Erläuterung von Punkt A4 hier mal ein Bild, was ich meine:
4059
Rechts habe ich den Nagellack ins Licht gehalten (also auch selbst ins Licht geguckt) => Das Bild wird extrem dunkel, der Schatten macht die Farbe ziemlich unerkennbar; außerdem wirkt das Foto leicht schummerig.
Links habe ich den Nagellack vom Licht weggehalten (also auch selbst weggeguckt) => Das Bild wirkt etwas zu hell, die Farbe ist aber gut erkennbar.

LadyInRed
17.07.2012, 10:44
Yay, ein Anfang ist gemacht.

Zum Thema Lichtsituation:
Je nachdem wie diese gerade ist, sonnig, bewölkt, im Haus, etc.
Weißabgleich anpassen und eventuell Farbmodus verändern bis die Farben auf dem Foto die in der Realität entsprechen.
Denn oft werden sie sonst einfach verfälscht oder von der Kamera geschluckt ;)

Für Fotos vom Gesicht (Augen, Lippen, etc) einen Spielgel benutzen in dem man dann den Display der Kamera sehen kann.
Tips wegen Licht von Rea gelten hier natürlich auch weiterhin.

mel
17.07.2012, 11:35
Danke euch beiden! Das sieht doch schonmal sehr gut aus!

Habt ihr auch Tipps zu kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen? Diese sollten wir denke ich auch im Leitfaden ergänzen.

Danke & viele Grüße
Mel

Rea
17.07.2012, 11:52
Hm, ich selbst benutze nur GIMP - das ist für Anfänger zwar harter Tobak, aber ich finde es lohnt sich...

GIMP bietet nämlich folgendes:
- einfaches Zuschneiden von Fotos (Elemente können markiert und das Bild auf die Auswahl zugeschnitten werden, siehe Werkzeugleiste); Bildgrößen können eingestellt werden (also z.B. für Testbericht-Fotos 530x530 Pixel), und zwar folgendermaßen: Reiter "Bild" -> "Bild skalieren" und dann die Werte eintragen, wie man sie braucht

- im Bereich "Farben" die Optionen "Farbabgleich" und "Farbton/Sättigung", wenn man an den Optionen ein bisschen spielt, kann man z.B. Gelbstich aus Fotos entfernen (indem man die Komplementärfarbe zurücknimmt, also bei Farbabgleich ein Minus einstellt); bei Farbton/Sättigung kann die ganze Farbpalette etwas "gedreht" werden (Rot kann man etwas pinker machen, Pink etwas rötlicher, Blau etwas grüner, etc.) => Alles natürlich unter der Maßgabe, näher an die Realität zu kommen, wenn die Kamera nicht sehen will, was man selbst sieht

- außerdem können Fotos gedreht, gespiegelt, etc. werden; vor allem nützlich, wenn man Fotos für Testberichte zusammenschneidet, um mehr draufzukriegen ("Bild" -> "Transformation")

- mit der Text-Funktion kann man Text auf Bilder bringen (das große "A" in der Werkzeugleiste oder unter "Werkzeuge" -> "Text")

GIMP kann man sich z.B. über chip.de herunterladen oder auch über die offizielle, allerdings englischsprachige Website - am besten die allbekannte Suchmaschine nutzen, sodass man eine passende Version für sich findet.

Chaosprinzessin
17.07.2012, 11:55
gimp ist aber auch bei yt weit verbreitet, dort kann man sich tipps holen, und son 3 mins video ist immer fix geguckt.

ArwenAbendstern
17.07.2012, 12:25
Ich arbeite nicht mit Gimp, sondern mit einer Mischung aus kostenpflichtigen und kostenlosen Programmen
Zuschneiden mache ich mit dem Office Picture Manager von Microsoft 2003 - es ist bei den MS-Office-Programmen dabei, die vermutlich einige haben werden
Mit diesem Programm kann man auch sehr einfach die gewünschten Maße der Bilder eingeben (530 in der Breite)
Zusammenlegen mehrer Einzelbilder mache ich mit Programmen von Corel (diese sind aber kostenpflichtig) - es geht auch mit Paint, wenn auch etwas umständlicher (auf jedem Windows-PC drauf)
Mit Paint füge ich auch Texte auf dem Bild ein

cathamia
17.07.2012, 12:59
Ich benutze auch Gimp für leichte Fotoverbesserungen wie Helligkeit und Kontrast oder auch zum kleiner skalieren. Außerdem noch Paint und manchmal Word.
Damit kann man eigentlich alles machen, was man braucht und braucht keine teuren Programme kaufen. Wer wirklich viel mit Bildbearbeitung machen möchte, kann das natürlich immer noch tun, aber es geht auch kostenfrei :)

Im Internet gibts auch zu allen Programmen immer Hilfen, die genau erklären, wie man was am besten hinbekommt.

Basja
17.07.2012, 13:09
ich benutzte zum bearbeiten immer photoscape

ArwenAbendstern
17.07.2012, 13:16
zum Thema Licht noch:
prinzipiell mit Tageslicht un nicht mit Kunstlicht fotographieren

Wenn man unter der Woche (insbesondere im Winter) keine Zeit hat Fotos zu machen, weil man zu guten Lichtverhältnissen arbeiten muss, einfach die Bilder am Wochenende machen, wenn man Zeit dafür hat ;)

mel
18.07.2012, 18:48
Hallo zusammen,

vielen Dank an euch alle für eure Beiträge! Ich habe sie nun oben in der Tabelle zusammengefasst. Sollte jemand noch weitere wichtige Tipps haben: immer her damit!

Ich habe den Leitfaden nun auch auf unserer "Pinkmelon Tester werden" - Seite ergänzt unter Pkt. 7: http://www.pinkmelon.de/test/pinkmelon-tester-werden

Somit kann sich ab sofort jeder darüber informieren und ihr habt die Möglichkeit andere Tester freundlich darauf hinzuweisen, wenn ihr der Ansicht seid, dass bei den Fotos noch Optimierungsbedarf besteht.

Viele Grüße
Mel

ArwenAbendstern
18.07.2012, 18:58
sehr schöner Text bei 7. Mel
der motiviert richtig, tolle Fotos zu machen :)

mel
18.07.2012, 19:05
sehr schöner Text bei 7. Mel
der motiviert richtig, tolle Fotos zu machen :)

Danke dir! ;)

Seelenblubberblasen
20.07.2012, 22:18
Was ich beim Fotografieren von Augen Make-Ups (für Lidschattentests) ganz hilfreich finde ist, wenn man seine Arme aufstüzt auf der Fensterbank z.b, dann verwackelt das Bild nämlich weniger als, wenn man frei Hand fotografiert und natürlich Spiegel benutzen, um zu schauen, dass das im Bild ist, was zu sehen sein soll :)
Dann klappt es auch mit älteren Kameras!

PS: Klasse Leitfaden! Vielleicht halten sich mehr Testerinnen nun daran, denn es gibt leider zu viele sehr unscharfe Bilder hier :(

mel
21.07.2012, 19:18
Was ich beim Fotografieren von Augen Make-Ups (für Lidschattentests) ganz hilfreich finde ist, wenn man seine Arme aufstüzt auf der Fensterbank z.b, dann verwackelt das Bild nämlich weniger als, wenn man frei Hand fotografiert und natürlich Spiegel benutzen, um zu schauen, dass das im Bild ist, was zu sehen sein soll :)
Dann klappt es auch mit älteren Kameras!

Danke dir, Seelenblubberblasen! Deinen Tipp habe ich ebenfalls in der Tabelle ergänzt.

Viele Grüße
Mel

Rea
23.07.2012, 17:20
Ich habe noch mal ein Foto gemacht, um beim Thema Lichtsituation für Klarheit zu sorgen:
4078

Ich habe eine weiße Pappe aufgestellt, die mit zwei Geleyelinern (die geschickterweise nicht im Bild sind) am Umkippen gehindert und meine Tageslichtlampe ein bisschen ausgerichtet. Und dann hab ich einfach Fotos geknipst, die mehr oder weniger gut wurden :>
Das Problem an den Fotos oben ist, dass sie in erster Linie die Umgebung reflektieren (die Lampe, das Gebäude gegenüber). Das will aber niemand sehen, Ziel ist es ja, die Farbe abzulichten bzw. den Gegenstand selber.
Für das Foto unten habe ich den Nagellack dann in einem anderen Winkel gehalten, etwas gedreht, geguckt, wo am wenigsten Reflektionen auftreten und herausgekommen ist dann das - die Farbe war schön erkennbar, der Schimmer auch.

mel
23.07.2012, 17:50
Danke dir, Rea für deine Mühe mit den Beispielbildern! :thumbup:

Wurde soeben ergänzt!

LG
Mel

Cornaline92
10.09.2012, 11:22
Wie groß dürfen die Bilder denn maximal sein?

mel
10.09.2012, 11:29
Wie groß dürfen die Bilder denn maximal sein?

Hallo Cornaline92,
die Bilder dürfen jeweils max. 1 MB haben.
Viele Grüße
Mel

das_Beautymonster
06.01.2013, 15:06
Hallo! Ich kann auf jeden Fall noch www.picmonkey.com empfehlen. Ist online und ohne Registrierung, und die Bedienung ist sehr einfach:)

mel
06.01.2013, 19:27
Hallo das_Beautymonster,

vielen Dank, ich habe das in unserer Liste ergänzt!

Viele Grüße
Mel

Shewane
04.02.2013, 21:59
noch ein kleiner Tipp von mir: ich habe mir im Baumarkt eine reinweiße Bastelpappe gekauft, im A0-Format. Die lege ich ans Fenster, so dass ich eine Wölbung entsteht. Da drauf mache ich sehr gern meine Produktfotos. Die helle Unterlage reflektiert ein bisschen das Tageslicht, so dass keine allzu harten Schatten entstehen.
Jetzt im Winter, wenn es mal gar nicht klappt, bei Tageslicht Fotos zu machen, kann ich auch eine normale (helle) Stehlampe nehmen und passe dann in meinem Bildbearbeitungsprogramm die Belichtung an. Ich weiß ja, dass der Hintergrund weiß war, also drehe ich so lange an den Reglern, bis das wieder passt und kann dann sicher sein, eine halbwegs farbtreue Wiedergabe zu haben.

ich würde generell immer zu einer weißen Unterlage raten, farbige Unterlagen lenken zu sehr vom Produkt ab, vor allem bei durchsichtigen Verpackungen (Duschgel z.B.) und reflektieren schlimmstenfalls noch auf der Farbe, so dass man nie eine echte Farbwiedergabe hinbekommt. Ein weißes A4-Blatt wird a oft schon reichen.

mel
05.02.2013, 11:30
Danke, Shewane, ich habe deine Tipps ebenfalls in unserer Liste ergänzt!

Waldwesen
17.11.2013, 12:27
Danke für den Tipp mit dem Makro-Modus!
Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass meine Kamera sowas kann, bevor ich hier davon gelesen hab. (Ich sollte dringend mal damit anfangen auszutesten, was meine ganzen kleinen technischen Gerätschaften so alles können..)
Jedenfalls hab ich vorhin ne Stunde lang Zeug abfotografiert und das ging mit diesem Modus auf einmal alles total super *__*
Damit gibt es in Zukunft von mir hoffendlich auch wirklich nur noch 100%-ig scharfe Bilder zu meinen Testberichten :)

noodina
24.11.2013, 10:02
Hallo,
sorry schonmal falls ich es überlesen have, aber darf man auch einfach ein video anhängen oder müssen das einzelne Fotos sein, die dann dementsprechend verschiedene Blickwinkel bzw details zeigen

lg

mel
24.11.2013, 19:25
Hallo,
sorry schonmal falls ich es überlesen have, aber darf man auch einfach ein video anhängen oder müssen das einzelne Fotos sein, die dann dementsprechend verschiedene Blickwinkel bzw details zeigen

lg

Hallo noodina,

es muss mindestens 1 selbstgemachtes Foto angehängt werden, sonst kannst du das Testberichteformular nicht abschicken. Zusätzlich kannst du auch den Embedded Link zu deinem selbstgemachten YouTube Video einfügen (hier bitte darauf achten, dass die Breite 530 beträgt).

Viele Grüße
Mel

sonador
19.05.2014, 14:39
Diese ganzen Tipps hier werde ich auf jeden Fall versuchen umzusetzen! :) wirklich sehr nützlich hier^^
Aber was ich vorhin gelesen habe: für die Bildbearbeitung benutzt ihr Word?! Wieso, warum, hä?
Man muss dabei sagen: ich mache gerade eine Ausbildung zur Mediengestalterin- und bekomme die Absolute Kriese, wenn mir jemand Bilder in einem Worddokument schickt. Allein von der Qualität her möchte ich jedes mal weinen...

Also nun meine Frage: benutzt ihr das Programm wirklich zur Bearbeitung?
Oder fügt ihr Texte damit auf dem Bild ein? Das wäre zumindest noch etwas verständlich, wobei hier meiner Meinung nach Gimp wirklich die bessere Lösung ist... Das interessiert mich jetzt wirklich :)

mel
19.05.2014, 18:10
Aber was ich vorhin gelesen habe: für die Bildbearbeitung benutzt ihr Word?! Wieso, warum, hä?


Hallo sonador,

auf Seite 1 in diesem Thread findest du beim Punkt "Bildbearbeitungsprogramme" eine Auflistung mit den Programmen, die von den Testerinnen i.d.R. genutzt werden. Da steht nichts von Word. ;)

Viele Grüße
Mel

irma
30.06.2014, 16:09
Also dass die Blume für Makro-Aufnahmen ist, wusste ich nicht, hab nur gemerkt, dass die Bilder irgendwie besser werden.. ^^
Ich arbeite auch ganz neu mit GIMP und finde es wirklich gut, aber habe noch nicht so viel drauf, eigentlich nur zuschneiden und Text einfügen und biegen.. Werde aber weiter dazu lernen und ich hoffe, wenn ich das erste Mal hier einen Testbericht reinstellen werde, dass die Bildqualität zumindest akzeptabel ist. Gebe mir wirklich Mühe, aber zum Einen kann ich es einfach (noch) nicht so gut und zum anderen habe ich auch nicht die beste Kamera...
Naja, wir werden sehen.. :)

Just.a.dream
30.06.2014, 17:04
Also dass die Blume für Makro-Aufnahmen ist, wusste ich nicht, hab nur gemerkt, dass die Bilder irgendwie besser werden.. ^^
Ich arbeite auch ganz neu mit GIMP und finde es wirklich gut, aber habe noch nicht so viel drauf, eigentlich nur zuschneiden und Text einfügen und biegen.. Werde aber weiter dazu lernen und ich hoffe, wenn ich das erste Mal hier einen Testbericht reinstellen werde, dass die Bildqualität zumindest akzeptabel ist. Gebe mir wirklich Mühe, aber zum Einen kann ich es einfach (noch) nicht so gut und zum anderen habe ich auch nicht die beste Kamera...
Naja, wir werden sehen.. :)

Das mit der Blume wusste ich auch gar nicht :o Das werde ich dann mal umstellen :)

irma
30.06.2014, 19:24
Ich habe übrigens direkt mal eine Frage zu GIMP, vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.. Und zwar geht es darum, Text am Pfad entlang laufen zu lassen. Ich weiß, wie es funktionieren soll, habe es nach einer Youtube Anleitung ausprobiert und mir die einzelnen Schritte aufgeschrieben, damit ich die ersten Male eine Orientierung habe. bei 2 von 3 Versuchen klappt es auch, aber ich bleibe immer wieder hängen und brauche unglaublich viel Zeit. Ich erstelle den Pfad, anschließend das Textfeld. Jetzt kommt der "spannende" Moment - Ebene --> Text an Pfad entlang.
Und hier kommt es immer wieder vor, dass der Text zwar in Form des Pfades verläuft, aber mehrere mm davon entfernt. Das ist ja nicht so tragisch, kann ich noch verschieben. Viel ärgerlicher ist es, dass mir das Programm bei diesem Schritt scheinbar von alleine einen weiteren Pfad erstellt, der quer durch das Bild läuft und meine Schrift geht von meinem Pfad über auf den anderen. Das ist natürlich nicht das, was ich haben will. Ich muss also von vorne anfangen. Und das immer wieder.. Ich weiß wirklich nicht was das Problem ist. Meiner Meinung nach mache ich immer alles gleich :S
Hattet ihr so ein Problem auch schon mal und wisst ihr vielleicht, wie ich das umgehen kann? Vielen Dank schon einmal im Voraus!!

irma
01.07.2014, 20:29
Ziehe meine Frage zurück.. Habe gestern noch ziemlich lange rumgetüftelt und irgendwann rausgefunden, was das Problem war. War mal wieder ganz clever - die Schrift war zwar in der richtigen Größe, aber das Textfeld war zu groß, sodass der Pfad wie es scheint versucht hat, das komplette Feld dazustellen, was bei einem eher kleinen Pfad natürlich schwierig wurde.. Also - Problem gelöst, Textfeld sollte nur den Text und nicht zu viel "Freiraum" umfassen, aber das wusstet ihr vermutlich schon. ;)

Ivy
21.08.2017, 10:39
Vielen Dank für den tollen Leitfaden!
Bin neu hier und für jeden Tipp dankbar :)

LauraS1
05.07.2018, 21:00
Sehr umfangreiche Empfehlungen!

Sarah20
06.02.2020, 14:49
Als Hobby-Fotografin habe ih nichts hinzuzufügen ;) Gute Tipps :D