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  1. #61
    ForenkönigIn Benutzerbild von Kiarachan
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    Zitat Zitat von Rea Beitrag anzeigen
    Chemikalien gab's früher auch, und gerade heute mit Umweltschutz sind wir doch schon viel besser dran als früher.
    Genau das mit dem Umweltschutz ist ja der Grund, wo die EU/D erkannt hat, dass Chemie schädliche Folgen haben kann.
    Nur leider ist die Chemie-Lobby und Pharma-Lobby extrem mächtig, weil dort so richtig Umsatz gemacht werden kann. Die Richtlinien werden quasi von der Industrie vorgegeben (die schreiben auch Vorschläge für Gesetze schon schön in Gesetzform, so dass Politiker das nur noch weiterreichen müssen).
    Da die Industrie also ihre eigenen Grenzwerte festlegt, bezweifel ich, dass alles, was von denen kommt, so hingenommen werden sollte.

    Die vielen Allergien heute haben zum Großteil ihre Ursache da drin, dass wir Menschen in (West)Europa mit zuvielen Stoffen in Kontakt kommen. Zu meiner Schulzeit hatte vielleicht ein Kind in der Klasse eine Allergie. Laut Medien müssen das heutzutage deutlich mehr sein.
    Ich kenne auch zahlreiche Leute in meinem Alter, die Probleme mit etwas haben. Wenn ich mir hingegen meine Elterngeneration ansehe, scheinen die etwas robuster. Die Grundlage für Allergien und "Widerstandsfähigkeit" scheint aus meiner Sicht in der Kindheit zu liegen. Und wenn dann Eltern alles ständig klinisch rein halten, kann der Körper keine Anti-Körper aufbauen und reagiert zu schnell über.

    Es wurden schon winzige Kunstoff-Partikel im Wasser gefunden (Trinkwasser), wie sie eigentlich nur in Kosmetika vorkommen. Es ist ein Unterschied, ob ich mich wissentlich dafür entscheide, mir etwas auf die Haut zu schmieren und Chemie so in meinen Körper gelangt - oder ob ich meinem 5-jährigen Neffen etwas Wasser gebe und sich dann das Zeug bei ihm im Körper ablagert.

    Ja, der Umweltschutz wird besser. Nur sollte die (Pharma)Industrie nicht ihre eigenen Richtlinien/Grenzwerte etc. festlegen können (dürfen), weil wir sonst noch viele Jahre Dinge in die Umwelt schleusen und ich bin nicht bereit zu glauben, dass das alles unschädlich ist.

    Es gibt Produkte, wo die Naturkosmetik nicht so wirken kann, wie es "konventionelle" Produkte tun. Deos zum Beispiel. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass NK das gleiche Ergebnis erreichen kann.

    Nur warum liest es sich gerade bei dir immer so, als ob du verbieten willst, dass Autoren in ihren Berichten sagen "Leute, ich finde Chemie jetzt echt nicht so doll"? Dann könnten sich die Hersteller auch das "vegan" auf ihren Produkten schenken, wenn es unwichtig wäre.
    Sicherlich muss man für sich selbst prüfen, was drin ist. Aber Silikonöle braucht es eigentlich nur im Shampoo für coloriertes Haar und nicht in einer Tagescreme.

    Es interessiert mich wirklich hauptsächlich, warum du (aus meiner Sicht) verhindern willst, dass auch nur ansatzweise erwähnt wird, dass z.B. Stoffe enthalten sind, die den Schutzfilm unserer Haut aufbrechen. Ist das jetzt dramatisch, wenn ich einer Leserin die Augen öffne und ihr den Anstoß geben möchte, sich weiter zu informieren? Ohne den Anstoß wird das nämlich nicht passieren. Und je mehr Anstöße aus verschiedenen Quellen (Schule, Arbeit, TV, Elternhaus, Pinkmelon) es gibt, um so größer ist die die Wahrscheinlichkeit, dass man sich selbst informiert. (und hey, im besten Fall wird eine Leserin hier mal Chemikerin für die Kosmetikindustrie und versucht etwas Optimaleres zu mischen)

    Ein Produkt wird nicht nur dadurch mies, weil die Chemie nicht stimmt. Nagellackentferner mit Aceton möchte ich auch nicht trinken und verwende ihn dennoch. Aber wenn ich über PEG-Verbindungen meine Haut nicht nur für die Creme, sondern auch für alle anderen Stoffe in der Umwelt durchlässig mache, muss ich mich auch nicht wundern, wenn irgendwann mein Immunsystem die Notleine zieht und überreagiert.

    Produkte werden dann mies, wenn da zig Tonnen an Chemie drin sind und die dennoch nicht besser wirken, als Produkte, die mit viel weniger Inhaltsstoffen das Gleiche erreichen. Da stelle ich mir dann die Frage "wo der ganze Krempel da drin"?

  2. #62
    ForenkönigIn Benutzerbild von Kiarachan
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    Zitat Zitat von Rea Beitrag anzeigen
    Also meine Gräserallergie hat mit Kosmetika auch überhaupt nichts am Hut, aber okay? Und nein, von MCS habe ich noch nie etwas gehört. Bei einer Prävalenz von 0,5% (!!!) ist das wohl auch kein Wunder...
    Sicherlich sind das tragische Einzelschicksale, nur eben, die gibt es (und ich möchte damit absolut nicht tauschen).

    Ich stimme da schon zu, dass man, wenn man davor so extrem Angst hat, besser nichts mehr verwenden sollte. Das ist in etwa so, wie nicht mehr aus dem Haus zu gehen, weil man Angst hat, von einem Auto überfahren zu werden. Eine übertriebene Angst eben.

    Berichte, die quasi nur aus INCIS und *aufreg* bestehen, sind mir noch nicht untergekommen.
    Da kann ich deine Reaktion aber verstehen. Die Auswertung ist berechtigt, aber ich möchte schon wissen, wie das Produkt wirkt, nicht wirkt bzw. nebenwirkt, wenn denn soviel schlechte Chemie drin ist.
    Bzw. von der Zeichenmenge sollten schon mindestens 50% eigene Erfahrungen/tatsächlicher Test sein.

  3. #63
    Inventar Benutzerbild von Rea
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    Na, dass die Gesetzesentwürfe lustigerweise sehr oft fast deckungsgleich sind mit Lobbyentwürfen weiß ich auch, aber das liegt daran, dass man für den Politikerjob schlichtweg keine Qualifikationen mitbringen muss - das kann jeder machen, vollkommen egal, ob der jemals in seinem Leben etwas mit Chemie und Kosmetik zu tun hatte. Und solange unser Wirtschaftsystem Kapitalimus heißt, wird sich daran wohl kaum etwas ändern - die würden sich ja sonst selbst demontieren, und wer macht das schon...

    Im Übrigen halte ich "Zu meiner Schulzeit..." schon für ein großes Problem. Ernsthaft, wer hat sich früher für so etwas überhaupt interessiert? Das wurde unter "Naja, verträgste halt nicht" oder "Das geht wieder vorbei" abgehakt und fertig. Heute dagegen macht man auch eine ganze Menge Trubel darum, das sollte man nicht vergessen... mit Sicherheit auch ein Verdienst des Umweltschutzes und der medizinischen Forschungen. Anmerkung am Rande: ich bin alles andere als klinisch rein aufgewachsen und selbst auch kein Mensch, der täglich unter die Dusche springt und penibel die Wohnung sauber hält - mehr Allergien als Finger an den Händen hab ich trotzdem...

    Sicher, immer soviel Chemie wie nötig, aber wer von uns hat überhaupt die Kenntnisse, das zu beurteilen? Selbst wenn man die Wirkung des Einzelstoffes kennt (z.B. das mit dem Hautschutzmantel aufbrechen), erforscht doch kaum jemand, ob das immer noch in dem Maße (oder sogar schlimmer) ist, wenn man's im fertigen Produkt hat - das wiederum liegt daran, dass es fürchterlich kostenintensiv und kompliziert ist.

    Und ja, ich würde es auch am liebsten verbieten, weil es mir auf den Nerv geht - wenn den Leuten die Chemie zu viel ist, dann kauft es doch einfach nicht *schulterzuck* Wenn ihr das Know-How habt, na dann gründet eine Kosmetikmarke, die nur soviel Chemie wie nötig benutzt und erobert den Weltmarkt. Das wär's! Aber das Know-How hat hier meines Wissens nach niemand, statt dessen werden Codecheckbewertungen herauskopiert und der moralische Zeigefinger erhoben... siehe Silica-Beispiel...
    (Im Übrigen finde ich das Vegan-Siegel auf Produkten tatsächlich hilfreich - halt für Veganer, oder diejenigen, die in ihrer Kosmetik aus welchen Gründen auch immer auf tierische Inhaltsstoffe verzichten wollen. Silikonfrei und parabenfrei und wasweißichwasfrei schreibt dich mittlerweile auch jede Marke auf ihre Produkte... gut für mich, erleichtert mir die Arbeit, weil ich mir das Durchstöbern der Inhaltsstoffliste erspare...)

    Das Trinkwasserproblem löst man auch nicht durch Codecheck :D Man müsste endlich mal forschen, wie man Wasser tatsächlich reinigen kann und Stoffe im Zweifelsfall verbieten, aber das macht ja auch niemand - und das liegt nicht nur an Politikern, sondern auch an den Leuten selbst, weil sie ihre Bequemlichkeit nicht aufgeben wollen. Stell dir mal vor, was los wär, wenn man Silikone in Cremes verbieten würde. Totales Entsetzen, weil sich die Haut nicht mehr so schön prall und weich anfühlt...
    Im Übrigen finde ich Silikonöle doch grade in Creme praktisch, die machen nun mal das schöne, weiche Gefühl auf der Haut - ob man das selbst haben und auf diese Weise erreichen will, muss man doch selber wissen. Auf (meinem übrigens sehr lange Zeit) colorierten Haar habe ich bisher keinen Vorteil erkennen können, aber so individuell ist das wieder. => Womit wir wieder beim Punkt wären, wieso dann einige Testberichtschreiber direkt in ihren Testberichten erwähnen müssen, dass XY schlecht ist (Begründung: weil Codecheck das sagt, was auch sonst).

    Mich stört einfach, dass es so viele Testberichte gab, in denen drin stand, dass Stoff XY das und das macht und deswegen ist das Produkt schlecht. Aber dabei haben die Leute doch überhaupt keinen Blassen davon! Mit Glück hatten einige Chemie Grundkurs in der Schule. Tatsache ist, dass die meisten nur auf Codecheck "nicht empfehlenswert" gesehen haben und das war's. o_O Und die sollen dann Denkanstöße in ihren Testberichten geben? Die wissen doch selbst nicht mal, wovor sie da grade Angst haben, und vor allem, warum... Dass es zu jeder Studie mindestens drei Studien gibt, die was anderes sagen, ist noch nicht mal darin einbezogen, weil doch keiner hier (Altersdurchschnitt 16? 17?) auf die Idee käme, sich die anzugucken - verständlich, ich würde sie ja genauso wenig verstehen. Aber deswegen laufe ich ja auch nicht durchs Forum und schreibe Testberichte, in denen ich munter vor Stoff XY warne, weil eine Naturskosmetikfanatikerin gesagt hat, dass der böse ist.
    Die Lobbyarbeit gibt es nämlich nicht nur von der Pharmaindustrie-Seite aus. Die Naturkosmetikfirmen mischen da ganz, ganz munter mit, daran solltest du auch denken. Dass Alu im Deo schädlich ist, hat auch noch niemand abschließend bewiesen, aber trotzdem gibt es auf diversen NK-Seiten genau diese Info zu finden. Allein zu den PEG-Dingern gibt's so gefühlte dreitausend Seiten Informationen, wie soll man sich da eine glaubwürdige Meinung bilden? Und alles andere will ich in Testberichten nicht hören - für Vermutungen bietet der Rest des Internets Platz genug. Und für Panikmache sowieso...

    Äh, außerdem: ich finde es ganz schön bitter, wenn ein Testbericht nur zu 50% oder ein bisschen mehr aus eigener Meinung besteht. Es sind Testberichte, dafür sind sie da. Herstellerversprechen, na okay, die haben irgendwo noch ihre Berechtigung (wenn man sie nicht ganz stumpf hereinkopiert. Ich mein Hallo? Das kann ich auch selber lesen, die Verpackung wird ja oft auch abgebildet) - aber spätestens wenn Leute anfangen, die Addresse des Herstellers in den TB zu schreiben, dreh ich durch. Das sind doch keine Infos, die ich im TB brauche. Das sind Dinge, die ich selbst recherchieren kann, wenn ich das will, und ich wüsste nicht mal, wozu ich das wollen sollte. Aber genauso funktionieren mittlerweile verdammt viele TBs - Herstellerversprechen, Addresse, zwei Absätze zur eigenen Meinung ("ja ich fand das Produkt ganz okay, hat gemacht was es sollte") und dann wird erstmal munter Codecheck kopiert. Ja, so kann man das Zeichenlimit auch füllen... :D
    Genau das stört mich so wahnsinnig - nicht das Aufmerksammachen auf den Sinn von Chemikalien in den Kosmetika, sondern dass hier kein Mensch auch nur irgendwie fundiert darüber urteilen kann, aber jeder schon mal provisorisch den Zeigefinger erhebt, um mal zu signalisieren, dass man sich ja Gedanken gemacht hat... nett gemeint, Nutzen nicht zu erkennen... (Und für die Denkanstöße: na, hoffentlich gucken die auch mal ins Forum, die hier Testberichte schreiben - gibt ja nicht umsonst einen Thread zu dem Thema, der sich auch relativ reger Beteiligung erfreut)

    Mein Nagellack-Blog. Besucht mich!

    Wer nur seinen Bloglink verteilen möchte, ist hier falsch - denn nein, ich möchte deinen Blog nicht lesen.

  4. #64
    ForenkönigIn Benutzerbild von Aljana
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    Ui, Rea - da hast du dir ja ganz schön Luft gemacht ;-)
    In vielen Dingen kann ich dir zustimmen (zu kurze eigene Meinung inTestberichten etc.), bei manchem bin ich anderer Meinung (Herstellerverprechen gehören für mich in jeden Testbericht - ob kopiert oder mit eigenen Worten wiedergegeben). Anderes, z.B. zu Codecheck habe ich ja weiter oben schon geschrieben.

    Ich würde mich freuen, wenn Mel hier nach der Weihnachtspause nochmal ein Statement abgeben würde, insbesondere in Bezug auf die Codecheck-Bewertungen. Dann haben alle etwas Klarheit, ob das denn nun eher sein sollte oder eher nicht.

    LG Aljana

  5. #65
    Gelehrte/r Benutzerbild von Sekhmet
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    Zum Thema Herstellerversprechen eine Frage noch. Ich habe meine Kosmetikprodukte noch einmal durchgeschaut und nie irgendwo etwas gefunden, auf dem steht....wir versprechen Ihnen folgendes, wenn Sie unsere Produkte verwenden....oder Herstellerversprechen: porentief rein usw.....

    für mich sind das keine Herstellerversprechen, sondern eher eine Art der Werbung und Aufklärung, wozu das Produkt benutzt werden kann und was es angeblich leistet. Mehr nicht.....bin ich da im Irrtum?
    Klarheit - Wahrheit - Gerechtigkeit
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  6. #66
    Allwissende/r Benutzerbild von Waldwesen
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    Zitat Zitat von Sekhmet Beitrag anzeigen
    Zum Thema Herstellerversprechen eine Frage noch. Ich habe meine Kosmetikprodukte noch einmal durchgeschaut und nie irgendwo etwas gefunden, auf dem steht....wir versprechen Ihnen folgendes, wenn Sie unsere Produkte verwenden....oder Herstellerversprechen: porentief rein usw.....

    für mich sind das keine Herstellerversprechen, sondern eher eine Art der Werbung und Aufklärung, wozu das Produkt benutzt werden kann und was es angeblich leistet. Mehr nicht.....bin ich da im Irrtum?
    Für mich sind die Aussagen mit denen der Hersteller wirbt das Herstellerversprechen. Also eben genau das, was es können soll.
    Die Wehren auf- Und vorwärts voran!
    Es leben die Landsknechte! ♥

  7. #67
    ForenkönigIn Benutzerbild von Kiarachan
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    Zitat Zitat von Rea Beitrag anzeigen
    ... Herstellerversprechen, na okay, die haben irgendwo noch ihre Berechtigung [...] aber spätestens wenn Leute anfangen, die Addresse des Herstellers in den TB zu schreiben, dreh ich durch. Das sind doch keine Infos, die ich im TB brauche.
    An der Stelle mit Herstellerversprechen und Adresse des Herstellers sollten die Admins dann tatsächlich noch mal klären, was tatsächlich damit gemeint ist.
    Wenn es nämlich heißt beim TB erstellen "Es gibt Anforderungen an diese Kategorie", dann steht da nämlich etwas von Herstellerversprechen und Hersteller.

    Ob man damit jetzt nur reinschreibt "kostet X € und ist von Z" oder die Adresse angeben muss (ich war überrascht, dass der Konzern Palmolive-Colgate heißt, wüsste ich sonst auch nicht) sollte von den Admins abschließend geklärt werden können.
    Aber da es heißt "Anforderungen an den TB" versuche ich zumindest diesen Forderungen soweit möglich zu klären. Mich persönlich stört eher, dass sich einige Leute nicht mal die Mühe machen den Preis eines Produkts herauszugoogeln. Das ist nämlich in der Tat etwas mühsam und aus meiner Sicht ein deutlich wichtigerer Bestandteil.

    ---

    Ansonsten stimme ich dir oben eigentlich überall zu. Insbesondere was die Lobby-Arbeit angeht.

  8. #68
    Gelehrte/r Benutzerbild von Sekhmet
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    Danke für eure Infos !

    Mir ist gerade noch etwas eingefallen : Ich lese öfter Testberichte, in denen sich die Tester begeistert über ein Produkt äußern, aber dann doch keine 5 Kisses geben, obwohl alle Kriterien erfüllt wurden. Ich frage mich, wieso dann so bewertet wird.
    Geändert von Sekhmet (27.12.2013 um 17:07 Uhr)
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  9. #69
    Administrator Benutzerbild von mel
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    Hallo zusammen,

    gerne nehme ich nun auch Stellung zu den von euch angesprochenen Punkten. Allerdings wurden diese in der Vergangenheit zum größten Teil hier in diesem Thread schon ausführlich besprochen, weshalb ich ggf. meine Aussagen von damals nur zitieren werde.

    1.) Testberichte-Bewertung

    Im Mai 2013 haben wir die Testberichte-Bewertung mit eurer Hilfe/eurem Input sehr umfangreich erneuert. In nächster Zeit ist keine weitere Überabeitung in Planung.

    2.) Pflicht-Kommentar bei "nicht hilfreich Bewertung"

    Hierzu hat sich unsere Meinung nicht geändert, daher zitiere ich meine Stellungnahme aus dem Monat Juli 2013:

    Zitat Zitat von mel Beitrag anzeigen
    ...Wir sind damals zu dem Entschluss gekommen, dass wir es nicht für sinnvoll halten, einen User zu einem Kommentar zu "zwingen", wenn man den nicht hilfreich Button klickt, sondern es sollte optional bleiben.

    Wenn wir davon ausgehen, dass der "Otto Normaluser" per se niemanden eines auswischen möchte, sondern nur auf dem kurzen Wege seine Meinung zum Testbericht kundtun möchte, finden wir das Klicken der Häkchen ausreichend. Sinnvoller ist es natürlich, wenn der User in dem Zuge mehrere Häkchen auswählt, aber wenn er den Testbericht im Gesamten für sich als nicht hilfreich empfindet, wird ihm das Setzen des einen Häkchens vermutlich ausreichen.

    Leider wird es wohl immer zu Unmut kommen, wenn eine "nicht hilfreich" Bewertung abgegeben werden kann. Das ist auch der Grund, warum es auf sehr vielen Internetseiten gar keine Möglichkeit gibt, etwas negativ zu bewerten - es gibt aussschließlich die Möglichkeit etwas positiv (z.B. hilfreich, lesenswert etc.) zu bewerten. Wir hatten dies bei pinkmelon.de anfangs auch so angedacht, doch die Mehrheit der User war ausdrücklich FÜR die Einführung eines "nicht hilfreich" Buttons. Daher sind wir diesem Wunsch nachgekommen...
    3.) Nennung/Bewertung der Inhaltsstoffe in einem Testbericht

    Auch diesen Punkt hatten wir in der Vergangenheit ausführlich diskutiert, hierzu bleiben wir nach wie vor bei folgender Meinung:

    Zitat Zitat von mel Beitrag anzeigen
    Es ist nun einmal so, dass die Nutzer einer Community so unterschiedlich sind wie die Testberichte. ... Wieder andere legen sehr viel Wert auf die Interpretation der Inhaltsstoffe, weil sie dies für essentiell halten, andere interessiert das überhaupt gar nicht. So unterschiedlich fallen dann natürlich auch die hilfreich/nicht hilfreich Bewertungen für diese Berichte aus. Die Geschmäcker sind hier sehr verschieden.
    Ergänzend möchte ich noch dazu sagen, dass wir von pinkmelon.de niemandem vorschreiben möchten, ob er nun Inhaltsstoffe in seinem Testbericht benennt oder gar interpretiert oder dies bleiben lässt. Das sollte jedem selbst überlassen sein. Gegen eine kritische Betrachtung der Inhaltsstoffe spricht aus unserer Sicht nichts, allerdings halten wir auch nichts von Panikmache!

    4.) Nennung der Herstellerversprechen und des Herstellers in einem Testbericht

    In unserem Testberichteformular haben wir "Anforderungen" an die einzelnen Kategorien hinterlegt, die als roter Faden für die Testberichte herangezogen werden können. Sie sind nicht in Stein gemeißelt, sondern sollen lediglich eine Hilfestellung geben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade Testberichte-Anfänger diese sehr gerne nutzen.

    In diesen "Anforderungen" schlagen wir unter anderem vor, dass man angeben soll, was der Hersteller verspricht. Damit ist allerdings nicht zwingend gemeint, dass man die gesamten Herstellerversprechen zitiert. Aus unserer Sicht reicht es völlig aus, in einem Satz zu schreiben, dass z.B. die Creme gegen Pickel helfen soll und das innerhalb von 4 Wochen. Fertig.

    Was den Punkt "Hersteller" angeht, so ist davon in unseren "Anforderungen" keine Rede. Allerdings ist es aus unserer Sicht hilfreich, wenn im Testbericht selbst noch einmal der Produkt- und Markenname genannt wird, damit der Leser weiss, um welches Produkt es sich handelt über das geschrieben wird. So wie ich das über die vergangenen 5 Jahre beobachten konnte, wird der Punkt "Hersteller" fast ausnahmslos von den Testerinnen in Testberichten erwähnt, die ihre Berichte auch auf anderen Portalen veröffentlichen, bei denen dies offensichtlich eine Pflichtangabe ist (ciao, dooyoo, yopi und wie sie alle heißen). Bei pinkmelon.de hingegen ist dies nicht der Fall. Man kann den Hersteller angeben, wenn einem das wichtig ist, muss es aber nicht.

    Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle noch einmal, dass ein Testbericht nicht nur aus dem zitierten Herstellerversprechen, den INCIs, dem Hersteller und einem oder zwei Sätzen als Fazit bestehen sollte. Der Hauptteil eines Berichtes sollte ganz klar aus den persönlichen Erfahrungen mit dem jeweiligen Produkt bestehen, denn das ist es, was den Leser an einem Testbericht interessiert.

    Viele Grüße
    Mel
    "Kunst ist Liebe; indem sie liebt, macht sie schön, und es gibt vielleicht auf der ganzen Welt kein anderes Mittel, ein Ding oder Wesen schön zu machen, als es zu lieben."
    Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften

  10. #70
    ForenkönigIn Benutzerbild von Aljana
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    Danke Mel für deine Rückmeldung.
    LG Aljana

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